The Wagner Monologues

Wagners Spalte
Februar 9th, 2014
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200 Jahre hat es gedauert, bis Leipzigs größter Sohn (1,66m) sein Denkmal bekam (Richard Wagner nicht im Bild). Viele Jahre vorher musste man mit dem Klingersockel vorliebnehmen, der von den Leipzigern gern als Pornowürfel bzeichnet wird und in der DDR von tausenden Schulklassen zu Aufklärungszwecken besucht wurde. Auch für die älteren Generationen dienten die in Stein gehauenen Formen als Ersatz für die in der DDR abwesenden Erotikmagazine, -filme oder -beziehungen. Wenn man nämlich auf das Denkmal starrend mit dem Kopf schüttelt, scheint es, als käme Bewegung in die Konturen.

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